109 - Warum du abends nicht ins Bett gehst – und was das mit eurem Familienrhythmus zu tun hat
Shownotes
Warum du abends nicht ins Bett gehst – und was das mit eurem Familienrhythmus zu tun hat Kennst du das Gefühl, den ganzen Tag müde zu sein und trotzdem abends nicht ins Bett gehen zu wollen? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum viele Eltern die Abendstunden nutzen, um etwas nachzuholen, das ihnen tagsüber gefehlt hat – und weshalb die eigentliche Lösung oft nicht in mehr Disziplin am Abend liegt, sondern in einem Familienalltag, der auch die Bedürfnisse der Eltern berücksichtigt. Es geht um Vitalität statt bloßes Funktionieren, um Familienrhythmus statt Dauerstress und um die Frage: Gestalten wir ein Leben, das nur unsere Kinder nährt – oder eines, das uns alle nährt? In dieser Folge erfährst du: 🌿 warum viele Eltern nicht nur müde, sondern innerlich leer sind 🌿 weshalb die Kultur der Dauerbespaßung Familien erschöpfen kann 🌿 warum Kinder von Partizipation mehr profitieren als von ständiger Unterhaltung 🌿 welche wichtige Rolle Langeweile für Kreativität und Selbstständigkeit spielt 🌿 wie Familienrhythmus zu mehr Ruhe, Orientierung und Verbundenheit beitragen kann 🌿 wie du mehr von dem in euren Alltag integrierst, was euch wirklich guttut
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu Einfachfamilie-Leben, deinem Podcast für mehr Achtsamkeit, Rituale und Höcke im Familienalltag.
00:00:08: So schön es du heute da bist!
00:00:10: Machst dir gemütlich, schnapp dir ein kühles Geträgen, klick dich in einen Eisbecken oder was auch immer du machen magst bei diesen heißen Temperaturen... Auf mich wartet im Kühlschrank und der muss jetzt noch kalt werden, ein alkoholfreier Aparul.
00:00:28: Ich hoffe ich kann hier zwischendurch mal paussieren und mir den noch herrichten gerade weil er noch nicht kühl genug.
00:00:34: Genau da bin ich schon sehr gespannt drauf.
00:00:36: im Urlaub habe ich noch mit einer Freundin drüber gesprochen dass wir unbedingt einen alkoholfreien Aparul ausprobieren wollen und prompt habe ich es von anderen Freunden zum Geburtstag bekommen.
00:00:48: Da freue ich mich jetzt sehr darauf den zu testen.
00:00:53: größere Pause zwischen der letzten Podcast-Folge.
00:00:57: Ich und Verena arbeiten jetzt beide zwischen setziger und achtzig Prozent, also eigentlich achtzig prozent beiden.
00:01:07: Und ich werde einfach Podcast folgen dann aufnehmen wenn es für mich reinpasst, wenn sich's für mich grad stimmig anfühlt weil wir klatschen uns gerade im Alltag schon viel ab und die Zeiten sind genau aufgeteilt dass wir beide auf unsere Stunden kommen und die Kinder um dreizehn, dreißig abgeholt werden.
00:01:26: Wir arbeiten beide in der Stadt und die sind am Land in den Einrichtungen.
00:01:31: Deshalb ist es wirklich immer ein ziemlich Organisations-Akt für alle Eltern, denen das ähnlich geht wie wissen wovon ich spreche und nicht zu vergessen alle alleine ziehen.
00:01:45: Es ist natürlich noch eine viel größere Kraftaktenzicherheit.
00:01:53: Und ja, deshalb werde ich jetzt einfach mir keinen Druck mehr machen und dann Podcastfolgen veröffentlichen wenn es passt.
00:02:00: Diese Podcastfolge war ein Wunsch aus der Community und ich habe eine Umfrage gemacht mit unterschiedlichen Folgen zur Auswahl unter anderem dieser und es war eine große Mehrheit hat sich für diese Podcastfolger entschieden und ich gehe davon aus dass es einfach vielen Eltern so geht.
00:02:19: Deshalb hab' ich mir Gedanken gemacht dass ich dir heute ein paar Pulsen mitgeben kann.
00:02:23: Es geht darum, warum wir dieses Gefühl eigentlich müde zu sein und trotzdem da nicht ins Bett gehen.
00:02:35: Warum Eltern abends nicht ins Bed gehen?
00:02:38: Und was das so mit unserem Familienrhythmus zu tun hat.
00:02:40: Der zweite Satz war noch mein Zutun weil ich glaube es ist viel damit zusammenhängt.
00:02:48: Deshalb lasst uns da mal rein starten!
00:02:52: Ja, die Frage, kennst du das?
00:02:53: Den ganzen Tag bist du müde.
00:02:58: Der Tag war vielleicht laut, voll... Du hast Konflikte bekleidet, Mahlzeiten vorbereitet, Wäste gefallte Termine organisiert, hundert kleine Bedürfnisse erfüllt.
00:03:08: Die Kinder schlafen irgendwann, das Haus wird ruhig und plötzlich basiert es merkwürdiges «Du wirst wieder wach» Obwohl du den ganzen Tag müde warst.
00:03:17: Und obwohl du weißt, dass morgen wieder früh beginnt, obwohl du genau weißest, schlaftig gut tun würde, bleibst du wach und liest, scrollst, träumst irgendwas auf, schaust dir eine Lieblingsserie an... ...und bist du dich versießt schon halb zwölf oder am Mitternacht?
00:03:35: Und am nächsten Morgen machst du auf und denkst, warum mach ich das eigentlich?
00:03:39: Warum gehe ich nicht ein, fahr ins Bett!
00:03:44: Man könnte meinen, dass es dabei um Schlaf geht.
00:03:49: Ich glaube aber tatsächlich, dass das so ein bisschen um was anderes geht.
00:03:52: ich glaube, dass viele Eltern nicht deshalb wach bleiben weil sie schlafen nicht wichtig finden sondern weil sie versuchen irgendetwas nachzuholen.
00:04:00: Ein Gefühl vielleicht ein gefühl von freiheit von selbstbestimmung von ruhe von Das kannst du noch sein kreativität zufriedenheit oder vielleicht auch so gerade das Gefühl, wieder ganz bei sich selbst anzukommen.
00:04:16: Und genau darüber möchte ich heute mit ihr sprechen, denn ich glaube, dass die Lösung eben nicht am Abend beginnt sondern viel früher.
00:04:26: Mir passiert es tatsächlich nicht so oft.
00:04:28: Ich gehe sehr gerne abends ins Bett und mag es auch sehr gern früh in's Bett zu gehen.
00:04:34: Ich bin eben auch früh wach und war immer früh wacher – auch selbstbestimmt frühwach und jetzt fremdbestimmt durch meine Kinder.
00:04:42: Ja, auch sehr früh.
00:04:44: Gegen fünf ist bei uns meistens die Nacht zu Ende und deshalb gehe ich sehr gerne gegen halb zehn Zehen ins Bett.
00:04:54: Es ist auch mal halb elf Elf-Elf Aber so in der Regel versuche ich um zehn wirklich im Bett zu sein Und wenn ich mich aber einmal dabei erwischt habe viel länger wach zu bleiben als geplant, dann habe ich irgendwann angefangen mir mal eine Frage zu stellen.
00:05:10: Nicht warum gehe ich nicht ins Bett?
00:05:12: sondern was versuche ich gerade eigentlich nachzuholen?
00:05:15: und meistens war es gar nicht der Schlaf der mir dann gefehlt hat, sondern das war etwas anderes.
00:05:20: vielleicht hatte ich den ganzen Tag niemand mit dem ich ein richtiges Gespräch führen konnte oder ich hatte einfach keine Minute für mich, vielleicht war ich den Ganzen tag am organisieren planen reagieren vielleicht hätte ich nichts getan, das mich inspiriert oder erfüllt hat und dann versuche ich an diesem Abend den dafür zu nutzen wieder bei mir selber anzukommen.
00:05:44: Aber das Problem ist dass diese Stunden fühlen sich den Fleisch gut an, kurzfristig.
00:05:50: Aber die haben dann eben den Preis.
00:05:52: Wenn wir regelmäßig deutlich später ins Bett gehen als unser Körper eigentlich müde war Dann starten wir am nächsten Morgen mit weniger Energie Mit natürlich auch weniger Geduld, Gelassenheit Belastbarkeit Und dann sind wir in so einem Kreislauf.
00:06:06: natürlich Wir finden uns tagsüber Schifter.
00:06:09: Dadurch sehen wir uns noch stärker nach den Abendstunden Dann bleiben wieder länger wach und der Kreislauch beginnt dann wieder von vorn.
00:06:18: Und ich glaube eben, dass dieses Problem nicht die Müdigkeit ist sondern vielleicht eine bestimmte Lehre.
00:06:28: Dass wir nicht müde sind sondern leer und das ist ein wichtiger Unterschied.
00:06:31: Mühle Menschen brauchen Schlaf und leere Menschen suchen eine Erfüllung.
00:06:36: Die suchen Verbindung, Freude, Kreativität, Ruhe, Sinn!
00:06:40: Und das erklärt auch, warum der Vorsitz.
00:06:42: Ich gehe heute früh ins Bett dann nicht funktionieren, denn wenn unser Bedürfnis eigentlich nicht schlafe ist sondern eben eine Erfüllung, dann versucht unser inneres genau das am Abend zu finden.
00:06:52: und dann ist dieser Schlaf fühlt sich dann aber an wie Verzicht!
00:06:57: Nicht weil wir den Schlaf nicht brauchen, sondern weil die Angst haben dass wieder ein ganzer Tag vergangen ist ohne dass wir da drin vorgekommen sind.
00:07:09: Und deshalb ist es so wichtig, da doch mal in einen Umdenken zu kommen.
00:07:16: Familie leben kann Energie erzeugen oder kann Energie verbrauchen und ich glaube oftmals haben mir diesen Gedanken von Erschöpfung etwas Unvermeidbares am Eltern sein.
00:07:31: Ich finde das total schön dass auf Social Media oder in unserer heutigen Zeit offen einfach mit Erschöpfung umgegangen wird und es einfach angesprochen wird, dass da auch auf Social Media zum Beispiel ganz aktiv damit umgegangen wird, eben so realitätsnahes Elternzeit vorgestellt wird usw.
00:07:57: Aber ich finde das kann auch dazu führen, dass wir dann nicht mehr so richtig rauskommen und dass wir uns keinen anderen Blick darauf erlauben.
00:08:07: Und es gibt anstrengende Phasen.
00:08:09: Absolut!
00:08:10: Es gibt eine Phasend mit ganz anstreggenden Nächten, mit wenig Schlaf.
00:08:17: Es gibt Herausforderungen um Eltern zu sein.
00:08:21: Aber ich glaube auch dass unser Alltag tut das wir unseren Alltag als Eltern eben trotzdem dafür nutzen können, dass er uns Energie gibt und nicht immer nur Energie verbraucht wird.
00:08:34: Das heißt die Frage ist so wie gestalten wir unseren Tag?
00:08:37: Viele von uns achten sehr genau darauf, was unsere Kinder brauchen.
00:08:41: Beschäftigung, Bewegung, Kontakte, Erfahrung, Förderung... Was auch immer!
00:08:49: Aber wie oft fragen wir uns wirklich, was braucht eigentlich ich?
00:08:52: Was schenkt mir Energie?
00:08:54: Was nährt mich?
00:08:56: für manche?
00:08:56: Es ist die Natur zum Beispiel für mich.
00:09:00: Für andere es ist Bewegung vielleicht ein gutes Gespräch im Buch Kreativität, Gemeinschaft, Musikgartenarbeit.
00:09:11: Langsame morgende Ausschlafen vielleicht auch?
00:09:15: Was ist es was dir, was du brauchst?
00:09:17: ja, was dir Energie gibt?
00:09:19: und ich glaube wir dürfen da lernen diese Dinge wirklich ernst zu nehmen nicht irgendwann nicht erst wenn die Kinder groß sind sondern wirklich mitten im Familienalltag weil das uns alle nähert.
00:09:28: Ja, das Familienleben soll für uns alle nährend sein und nicht nur für unsere Kinder sondern vor allem für uns.
00:09:35: ja es macht so einen großen Unterschied wenn wir genähert in dieser Elternschaft sind eben auch für unsere kinder und ich glaube ich will jetzt ein bisschen auf... Ich habe es genannt die Falle der Dauerbespaßung eingehen.
00:09:55: Ich glaube, viele Eltern tragen heute eine Last die frühere Generation dieser Form gar nicht kannten.
00:10:00: Die Vorstellung dass wir für die ständige Unterhaltung unserer Kinder verantwortlich sind.
00:10:04: Sobald lange Weile auftaucht fühlen wir uns zuständig.
00:10:06: Wir suchen die nächste Aktivität das nächste Angebot den nächsten Ausflug der nächsten Programmpunkt.
00:10:12: Aber ist es wirklich unsere Aufgabe?
00:10:14: Ja, das dürfen wir uns fragen Denn für den größten Teil der Menschheitsgeschichte wurden Kinder nicht permanent beschäftigt.
00:10:22: Die waren ein Teil des Lebens und die waren dabei, die haben beobachtet mitgemacht, geholfen, gelernt gespielt und waren eben eingebunden in die Gemeinschaft.
00:10:31: Und genau deshalb darf man sich selber fragen wie kann ich mein Familienleben nachhaltig verändern?
00:10:42: Verbringe ich meinen Tag damit die Bedürfnisse meines Kindes nachzugehen oder nur dem hinterher zu gehen.
00:10:49: Oder gestalten wir gemeinsam ein Leben, das uns beide nährt und das uns als Familie nährts.
00:10:54: Und ja ich möchte zum Beispiel eben nicht den ganzen Tag Kinderorganisieren.
00:11:00: Ich möchte leben!
00:11:00: Ich möchte meine Kinder liebevoll in dieses Leben einladen.
00:11:05: Vielleicht können wir damit anfangen dass wir unsere Leben weniger getrennt denken.
00:11:10: Nicht mehr jetzt ist Kinderzeit später meine Zeit sondern wie können wir mehr gemeinsam erleben?
00:11:17: Wie kann ich zum Beispiel... Ich habe eben früh angefangen, dass ich immer während meiner Zeit mit den Kindern Juga gemacht hab.
00:11:26: Also z.B.
00:11:26: am Morgen immer.
00:11:29: Dass man z. B über einen Buch mitnimmt, ja überall wo mein Mitinkindern ist und dann auch einfach sich hinsetzt und liest und für sich so entscheidet hey am Tag möchte ich ein Kapitel lesen Ja?
00:11:39: Und es findet mit den Kinder statt!
00:11:41: Auf dem Spielplatz ansehe ich im Wald Ja und eben nicht darauf zu warten, irgendwann wieder Zeit zum Lesen zu haben sondern zu sagen hey ich möchte am Tag ein Kapitel oder eine Seite lesen.
00:11:55: Oder gemeinsam mit dem Kind aufzuräumen und eben nicht erst am Abend.
00:12:00: Gemeinsam zu kochen, gemeinsam zu gärtnern.
00:12:02: Das ist zum Beispiel was wir haben in Schrebergarten übernommen und unser Ziel war es Wir müssen hier Bereiche für jede Person schaffen dass wir alle auf unsere Bedürfnisse kommen Und das haben wir geschafft mittlerweile.
00:12:17: Davon nähern wir alles so sehr, weil wenn wir im Garten sind dann ist Verena am Rasenmähen oder in irgendwelchen Hecken schneiden oder irgendwelche Bauprojekten machen.
00:12:28: Und ich kümmere mich ums Gemüse und um einen Unkraut zu pfen und die Kinder haben ihre Projekte!
00:12:33: Das ist ein richtig schönes Beisammensein und wir fühlen uns alle genährt davon.
00:12:37: Oder sonst haben wir den Rückzugsort in der Hütte und haben dort noch Bücher ausliegen – oder Malbücher.
00:12:42: Die Kinder haben da viele verschiedene Möglichkeiten Und es muss natürlich, egal was wir für Orte haben müssen die natürlich so geschaffen sein dass sie auch unseren Bedürfnissen gerecht werden im besten Falle.
00:12:58: Ja und dann zu überlegen was nähert mich?
00:13:01: Mich näher zum Beispiel in den Wald zu gehen, in der Natur zu gehen am See zu sein, zu gärtnern ja das sind die Dinge die ich an allen Nachmittagen mit den Kindern zusammen mache.
00:13:13: Verena findet ganz andere Sachen cool, ja.
00:13:16: Die geht gerne auf Spielplätze mit den Kindern und die geht gerne... ist irgendwie eine Gemeinschaft ins Kinder-Touren begleitet zum Kindertouren oder jetzt z.B.
00:13:27: im Freibad?
00:13:27: das ist für mich ich kann das mir einfach nicht vorstellen.
00:13:31: es nähert mich nicht, dass die Vorstellung mit den kindern ins freibad zu gehen wieder steht mir und deshalb mache ich's nicht und deshalb macht es Verena.
00:13:40: Und so zu gucken Ja, was passt zu uns?
00:13:44: Was passt zu jeweils einer Person von uns?
00:13:47: oder zusammen zum Beispiel mit Verena macht's mir nix aus ins Freiburg zu gehen.
00:13:50: Aber es ist nichts, was ich jetzt alleine mit den Kindern machen würde.
00:13:54: Da würde ich eben viel mehr an See gehen z.B.
00:13:58: Und dann eben gemeinsam... Gemeinsamfamilie leben und das dauert meistens länger.
00:14:08: Das wird dabei nicht alles perfekt werden Aber wir müssen eben diese Bedürfnisse nicht mehr gegeneinander antreten.
00:14:19: Die dürfen nebeneinander existieren und das ist das Schöne dabei!
00:14:24: Und ich glaube davon profitieren wir alle extrem, wenn Kinder... Wenn wir jetzt davon ausgehen, wenn wir eben von diesem Leben ausgehen dann müssen Kinder natürlich auch sehr viel mithelfen.
00:14:36: Und da passiert aber auch sehrviel.
00:14:37: die trainieren ihre Motoreg, ihre Konzentration, ihre Sprache, ihre Problemlösefähigkeit, ihre Frustrationstoleranz, ihre soziale Kompetenz und sie erleben eben auch Selbstwirksamkeit.
00:14:47: Die spüren ich kann etwas beitragen Ich werde gebraucht!
00:14:50: Ich bin ein wichtiger Teil dieser Familie und das ist extrem wichtig für Kinder.
00:14:58: Das kann total viel bewirken.
00:15:02: Und dieses Gefühl von Zugehörigkeit, das ist voll, voll nähernd.
00:15:09: Viel nähernder als eine nächste Beschäftigungsidee.
00:15:13: Deshalb kann es total gewinnbringend sein.
00:15:16: und daran muss ich mich auch ständig erinnern.
00:15:19: und glaubt mir diese Podcastfolgen mache ich ja auch ganz oft für mich um mich an Dinge zu erinneren.
00:15:25: Es ist nicht, dass sich alles dass es bei uns alles perfekt und super duper läuft.
00:15:32: Vieles davon ist bei uns auch noch ein Prozess, um das auch in ausprobieren und gucken wo stehen wir?
00:15:38: Und immer wieder kommt wieder eine andere Phasen des Lebens.
00:15:42: vielleicht kommt ein Kind dazu.
00:15:44: bei uns dann irgendwann als unser Kleiner auf die Welt kam.
00:15:49: Das wirbeln nochmal alles durcheinander hat sich schon mal einen Rhythmus eingefunden Keine Ahnung, dann genau.
00:15:57: Ist die Elternzeit vorbei?
00:15:58: Dann kommen wir eben bei den Jobs wie es jetzt gerade ist.
00:16:01: Würfelt auch wieder alles durcheinander und da muss man wieder neu gucken und neu sortieren und neu sich zurechtfinden.
00:16:07: Und so ist das natürlich ein ständiges Austrarieren und Ausprobieren.
00:16:12: und bis man ebenso seinen Rhythmus in der Familie gefunden hat im besten Falle ja.
00:16:18: Und dann kommt vielleicht immer wieder neuer Rhythmuss.
00:16:23: Ja, und vor Langeweile müssen wir sowieso überhaupt keine Angst haben.
00:16:28: Weil Langeweile ist ein Übergangsraum, einen Raum zwischen einer Unterhaltung ja und einer inneren Kreativität.
00:16:38: Und wenn wir Kinder jede Minute füllen dann nehmen wir ihnen auf die Gelegenheit dass sie ihre eigenen Ideen entdecken, das sie ihre Fantasie entdeckt, ihre Kreatativität, ihre eigene Initiative.
00:16:49: Die lange Weile ist nicht immer angenehm aber oft unglaublich fruchtbar.
00:16:54: und ja, das dürfen wir den Kindern voll gerne zumuten.
00:17:00: Und an dem Punkt kommt für mich der Familienrhythmus ins Spiel.
00:17:03: ich habe es jetzt schon ein paar mal genannt wenn ich eben von Familienrhythmus spreche dann meine ich kein Zeitplan keine Routinen kein System ja, jede Minute eines Tages irgendwie abbildet.
00:17:17: Sondern das meint was ganz anderes der Familienrhythmus, der sorgt dafür dass die Dinge, die uns nähern regelmäßig Platz bekommen.
00:17:23: Ja also beispielsweise Naturbewegung gemeinsame Mahlzeiten Freispiele Ruhe Kreativität Gemeinschaft sinnvolle Tätigkeiten Verbindung und wenn diese Dinge regelmäßig Teil unseres Alltags sind dann entsteht etwas Wunderschönes in.
00:17:40: Dann müssen wir sie eben nicht ständig vermissen, ja?
00:17:43: Wir müssen sie nicht jeden Abend verzweifelt nachholen weil Sie bereits da sind.
00:17:47: Weil Sie Ihren Platz haben.
00:17:48: Weil unser Alltag eben nicht nur funktioniert sondern lebt.
00:17:53: und genau dadurch verändert sich aber auch der Abend.
00:17:55: wenn wir tagsüber immer wieder kleine Momente erleben die uns nähern dann gehen wir ab gehen wir eben ganz anders in die Nacht.
00:18:02: Eben nicht mit einer bestimmten Lehre, sondern eben erfüllter und nicht mit dem Gefühl von jetzt beginnendlich mein Leben, sondern mit dem Gefühl heute war ein guter Tag, ein Erfülltertag!
00:18:14: Und das bedeutet nicht dass da alles perfekt gelaufen ist und dass alles ja reibungslos war, sondern das sind Momente für uns alle gab Ja?
00:18:23: Ich habe Dinge getan, die mir gut taten und tun Und natürlich brauchen wir weiterhin Zeit für uns und brauchen mal Ruhe und brauchen manchmal Momente ohne Kinder.
00:18:39: Aber wir suchen sie nicht mehr aus einem tiefen Mangel heraus, sondern aus einer Fülle und das ist finde ich was ganz anderes.
00:18:47: Das heißt... Vielleicht ist die Frage eben gar nicht, wie schaffe ich es früher ins Bett zu gehen?
00:18:51: und dann vielleicht oder die wichtigere Frage.
00:18:53: Wie kann ich mein Familienleben so gestalten dass ich mich tagsüber nicht selbst verliere?
00:18:58: Wie kann Ich mehr von dem integrieren was mich lebendig macht?
00:19:01: Wie Kann ich ein Leben schaffen das nicht nur meine Kinder näher sondern auch mich?
00:19:06: denn vielleicht brauchen unsere kinder eben nicht noch mehr unterhaltung vielleicht brauchen die Erwachsene, die selbst auch mit dem Leben verbunden sind.
00:19:17: Viele von uns haben eben das Ziel, dass wir glückliche Kinder wollen.
00:19:23: Das ist irgendwie so das wichtigste Ziel was wir haben.
00:19:26: aber dafür brauchen sie als Vorbild auch Erwachsenen, die glücklich sind und die Dinge machen, die sie erfüllen.
00:19:36: Das ist total wichtig, das habe ich in einem Buch gelesen von André Stern und fand ich so schön diesen Gedanken.
00:19:44: Und so wichtig!
00:19:48: Erwachsene, die staunen, lesen, lernen – eben auch noch lernen sich bewegen, kreativ sind, genießen und ihre Kinder liebevoll in dieses echte Leben einladen, dass man gemeinsam Begeisterung und Freude fühlt.
00:20:05: Und am Ende erinnern sich Kinder eben oft nicht daran, wie viel wir mit ihnen gespielt haben oder was wir alles Großartiges erlebt haben.
00:20:20: Sondern die ändern sich daran ja, wie es sich angefühlt hat mit uns zu leben.
00:20:25: Ich zum Beispiel habe so ein starkes Bild im Kopf, wenn ich morgens runterkam wie meine Mama im Schlafanzug, im Garten stand und Unkraut gezupft hat oder irgendwas in einem Garten gemacht hat.
00:20:39: Und mich dann freudestrein angelächelt hat.
00:20:43: Das sind Bilder die mich total tragen und wo ich merke genau so will ich Elternschaft leben!
00:20:50: Also vielleicht magst du dich noch mal so einen Moment hinsetzen und überlegen, was nährt mich wirklich?
00:20:57: Wie könnte davon morgen ein kleines bisschen mehr Platz in meinem Familienalltag finden.
00:21:04: Und wenn Du jetzt gerade beim Zuhören gemerkt hast dass könnt auch das gerade ein Thema in eurer Familie ist, dass ihr euch mehr Orientierung, mehr Ruhe und Alltag wünscht, der nicht nur funktioniert sondern euch wirklich trägt.
00:21:18: Dann möchte ich noch zwei meiner Workshops ans Herz legen!
00:21:21: Die erste Workshop und es sind beides Aufzeichnungen die Workshop am Live stattgefunden per Zoom Und es gibt die Aufzeichnung davon, eben noch zu kaufen.
00:21:31: Der erste Workshop heißt Familienrhythmus und Rituale, Sicherheit und Geborgenheit im Alltag finden.
00:21:37: Darin schauen wir uns gemeinsam an wie ein Familienrhythmus entstehen kann, der zu euch passt – nicht als eine starre Routine, eben wie gesagt!
00:21:45: dann perfekter Zeitplan, sondern eben als so ein Rahmen der Sicherheit, Orientierung und Verbindung schenkt.
00:21:51: Und da sprechen wir über Tagesrhythmen, Wochenrythmen Jahreszeiten, Rituale – und darüber wie kleine Veränderungen offen erstaunlich große Wirkung auf das Familienleben haben können!
00:22:01: Und wenn du nach dieser Folge des Gefühls hast ja genau das wünsche ich mir mehr Rhythmus, stattständigen reagieren, dann kann dieser Workshop ein wunderbarer nächster Schritt für dich sein.
00:22:09: Und weil wir mitten im Sommer sind, gibt es außerdem die Aufzeichnung meines Workshops sommerleicht und rhythmisch stark wie ein achtsamer Familienrhythmus durch die Ferien trägt oder durch die Sommerszeit trägt.
00:22:21: Und dort geht das ganz konkret darum, wie ihr durch die Sommerzeit mit mehr Leichtigkeit Verbindung und Orientierung gehen könnt.
00:22:28: Das heißt, wir können Ferien sich frei anfühlen ohne chaotisch zu werden.
00:22:31: Welche Rituale tragen euch durch heiße Tage?
00:22:34: Wie können Naturfreie Spielkreativität und gemeinsame Erlebnisse zu ankern werden, die euch durch die Sommerwochen begleiten?
00:22:41: Und die Aufzeichnung gehört auch ein umfangreiches Workbook mit vielen Ideen und Inspiration für Familien dazu.
00:22:50: Da findet ihr wirklich meine liebsten Sommerrezepte dann für vier Wochen Geschichten, also immer eine Geschichte pro Woche mit unterschiedlichen Freispielimpulsen, Bastelideen und so weiter.
00:23:05: Also ihr findet da wirklich ganz viel Material was ihr mit eurer Familie zusammen machen könnt um auch dann eben zum Beispiel in Soferienzeiten einen bestimmten Rhythmus zu geben wo es oftmals einfach ja wilder ist oder die Kinder einfach Orientierung brauchen.
00:23:23: Und die Links zu beiden Workshops, die stelle ich in die Show Notes.
00:23:28: Vielleicht ist es genau jetzt der richtige Zeitpunkt nicht nur über einen näheren Familienalltag nachzudenken sondern den wirklich ganz Schritt für Schritt bewusst zu gestalten und das würde mich sehr freuen wenn du Lust hast da dran teilzunehmen.
00:23:41: bei den Workshop bzw.
00:23:43: einer kostet der Sommerworkshop-Coste zwanzig Euro Und der Familienrhythmus kostet fünfzehn Euro.
00:23:54: Wie gesagt, die Infos findest du in den Show Notes und jetzt danke ich dir sehr, dass du heute wieder mit dabei warst und freue mich schon auf die nächste Folge!
00:24:04: Ich freue mich wie immer sehr wenn du auf Instagram vorbeischaust mir Feedback da lässt bei Spotify oder bei Apple Podcast eine Bewertung hinterlässt.
00:24:14: Jetzt hoffe ich, dass ihr weiterhin gut durch die heißen Tage kommt Und wünsch dir alles Gute und bis zur nächsten Podcast Folge.
00:24:24: Danke fürs Zuhören!
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